Eva Lichtspiele
10713 Berlin
U Blissestrasse oder Bus 101, 104, 249
Tel.: 030 / 922 55 305
Montag, den 01.06.2026:
15:15 Eva:
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Eintrittspreise
- Erwachsene 10,-- €
- ermäßigt 8,-- €
- Kinder (bis 14 J.) und Kinotag (DI) 7,-- €
Cosima Filmtheater
Bundesplatz Kino
der elfte Haferkamp Tatort - Alle 20 Tatorte exklusiv im Eva
Alle Tatort Folgen mit Kommissar Haferkamp im Eva - jeden letzten Samstag im Monat
Tatort: Drei Schlingen (1977)
... nur am Samstag 29. August um 11:00 Uhr in den Eva-Lichtspielen !
die 11. Folge der als Unterstützung des Kinos angelegten Tatort Reihe mit Hansjörg Felmy als Kommissar Haferkamp.
Regie: Wolfgang Becker
Drehbuch: Karl Heinz Willschrei
Kamera: Joseph Vilsmaier
Schnitt: Jean-Claude Piroué
Mit Hansjörg Felmy, Traugott Buhre, Beatrice Kessler, Helmut Wildt, Simone Rethel, Willy Semmelrogge, Stephan Schwartz, Karin Eickelbaum, Andreas Seyferth, Marlies Lause
Produktionsfirma: Bavaria Atelier GmbH (München-Geiselgasteig)
Produzent: Werner Kließ
Tatort Folge 78
Foto Quelle: tatort fans / WDR
Ein Geldtransporter wird in Essen zum Ziel eines perfiden Überfalls: Die Täter inszenieren einen Verkehrsunfall, bei dem eine junge Frau scheinbar schwer verletzt wird, und locken so den Wachmann Werner Fink aus seinem sicheren Fahrzeug. Kommissar Haferkamp nimmt die Ermittlungen auf und stößt bald auf zwei erhängte Männer – waren sie Täter oder Opfer? Als Haferkamp die Spur bis zu einem Judo-Club zurückverfolgt, entdeckt er eine erschreckende Verbindung zwischen den Toten, dem Überfall und einem Mann, der Gerechtigkeit in die eigenen Hände genommen hat.
Die Straßen von Essen liegen ruhig da, als plötzlich das Kreischen von Reifen die Stille zerreißt. Wachmann Werner Fink sitzt allein in seinem Geldtransporter und beobachtet, wie nur wenige Meter entfernt eine junge Frau von einem Auto erfasst wird und reglos auf dem Asphalt liegen bleibt. Der Fahrer flüchtet. Fink, ein gewissenhafter Mitarbeiter, kennt die Vorschriften: Den Transporter unter keinen Umständen verlassen. Über Funk fordert er einen Krankenwagen an, doch als er sieht, wie das Blut der Verletzten über den Asphalt rinnt, kann er nicht länger untätig bleiben.
Kommissar Heinz Haferkamp genießt in Essen den Ruf eines Einzelgängers mit feinem Gespür für menschliche Abgründe. Seine Bürotür steht selten offen, sein Leben verläuft zwischen Akten und einsamen Abenden. Die zerrüttete Ehe mit Ingrid hat ihn verschlossener gemacht, und die Jahre im Polizeidienst haben Spuren in seinem Gesicht hinterlassen. Trotz seiner manchmal mürrischen Art besitzt er ein untrügliches Gespür für Ungereimtheiten. „Wenn jemand eine Leiche findet, hat er manchmal selber Dreck am Stecken“, pflegt er zu sagen.
Der Überfall auf den Geldtransporter ähnelt einem gut inszenierten Theaterstück, bei dem jeder Darsteller seine Rolle perfekt beherrscht. Im Judo-Club, zu dem die Spuren führen, herrscht eine Atmosphäre wie in einem Käfig voller misstrauischer Raubtiere. Jeder scheint etwas zu verbergen, besonders als Haferkamp die Verbindung zu Horst Schießer entdeckt, Finks Kollegen, der während des Überfalls in einer Bankfiliale beschäftigt war. Als ehemaliger Polizist kennt Schießer die Methoden der Ermittler und weicht den Fragen geschickt aus. „Ein Polizist bleibt ein Polizist“, erklärt er mit kalter Stimme, „auch wenn man ihm die Uniform nimmt.“
Die verrosteten Fördergerüste der stillgelegten Zeche Carl Funke am Baldeneysee ragen wie mahnende Finger in den grauen Himmel, als dort der ausgebrannte Geldtransporter gefunden wird. Die verlassenen Industriebauten Essens sind stumme Zeugen einer vergehenden Ära und bieten nun Kulisse für Verbrechen, die wie Schatten durch ihre leeren Hallen schleichen.
Haferkamps Ermittlungen gleichen dem Entwirren eines komplexen Knotens, bei dem jeder gelöste Strang nur zu einem weiteren führt. Die rätselhaften Erhängungen zweier Männer, getarnt als Selbstmorde, passen nicht ins Bild. Als die Identität der angeblich verletzten „Frau“ endlich gelüftet wird, eröffnet sich dem Kommissar eine völlig neue Perspektive auf den Fall. Bei seiner nächtlichen Rückkehr zum Judo-Club findet er die Geschäftsführerin bewusstlos in der Sauna eingeschlossen – und im Trainingsraum eine dritte Schlinge, die darauf wartet, ihren Zweck zu erfüllen… (tatort-fans.de)

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© Eva-Lichtspiele. All rights reserved.
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