Eva Lichtspiele

Blissestraße 18
10713 Berlin
U Blissestrasse oder Bus 101, 104, 249
Tel.: 030 / 922 55 305
Wir zeigen heute,
Donnerstag, den 20.01.2022:


17:00 Eva:
Arrow Dont look up (DF)

20:15 Eva:
Arrow Effigie - das Gift und die Stadt

Eintrittspreise

House of Gucci (OmU)

....der neue Film von Ridley Scott

... wieder am Dienstag (25.1.) um 19:30 Uhr in OmU in den Eva-Lichtspielen!


Nach „The Last Duel“, dessen schlechtes Abschneiden im Kino Regisseur Ridley Scott den Millennials zuschrieb, die nur noch aufs Handy schauen, ist „House of Gucci“ der zweite Film, den der Künstler dieses Jahr in die Kinos bringt. Er nimmt sich der Geschichte der Familie Gucci an, deren Dynastie tragisch endet.

FILMKRITIK:

Im Jahr 1973 lernen sich Maurizio Gucci (Adam Driver) und Patricia Reggiani (Lady Gaga) kennen. Sie ist offensichtlich auf seinen Reichtum aus, was er nicht merkt, sein Vater aber schon. Als Maurizio Patricia heiratet, kommt es zum Bruch. Über Jahre sprechen Vater und Sohn nicht mehr miteinander, bis sein Onkel ihn wieder in die Familie zurückholt. Ein Fehler, wie sich herausstellt, da Patrizia skrupellos beginnt, ihren Mann dazu zu treiben, alles an sich zu reißen.

Visuell ist „House of Gucci“ ansprechend, in Hinblick auf die musikalische Untermalung – bekannte Opernstücke, aber auch Popsongs, die italienisch eingesungen sind – ist der Film auch eine Schau.

Erzählt wird über einen Zeitraum von 24 Jahren hinweg, die Figuren altern optisch aber kaum. Überhaupt macht der Film immer wieder grobe Zeitsprünge, lässt den Zuschauer aber damit allein, sich in der Chronologie zurechtzufinden, da Jahreszahlen zur Einordnung nur hin und wieder Verwendung finden. .

Scott macht aus der Geschichte eine Farce. So toll der Film beim Einfangen des Lokal- und Zeitkolorits ist, so enttäuschend gibt er sich beim Präsentieren seiner Geschichte. „House of Gucci“ ist ein visueller Triumph und in jeder Beziehung eine Groteske.

Peter Osteried, programmkino.de